
Produktion 2023
Karol
Sławomir Mrożek
- Spielort
- Stadthalle Wetter
- Vorstellungen
- Premiere am 24. November 2023
- Regie
- Jürgen Helmut Keuchel
Das Stück
Worum geht es?
Im Stück „Karol“ terrorisieren der Großvater und der Enkel einen Augenarzt. Der Großvater braucht eine Brille, um Karol erschießen zu können. Doch der Augenarzt hat schließlich die Möglichkeit zu wählen: er kann Opfer werden, er kann ausweichend reagieren, und er kann selbst zum Treiber bei der Hetzjagd werden. Er hat also die Wahl, wenn sie auch Extreme wie Leben und Tod einschließen. Am Ende entscheidet sich der Augenarzt sein eigenes Leben zu retten und wird er zum (Hilfs)Treiber bei der Jagd nach Karol. Seine westdeutsche Erstaufführung erlebte „Karol“ in Braunschweigs Kleinem Haus. Hier wurde das Stück unter dem deutschen Namen „Karl“ inszeniert. Die Kritik bemerkte gleich, dass das Stück sehr nah zu Frischs Stück „Biedermann und die Brandstifter“ ist. In einem anderen Artikel wurde behauptet, dass Mrożeks Stück mit dem von Frisch sogar vergleichbar sei, was die Hauptpersonen betrifft. Der Augenarzt sei hier Biedermann. Frisch
war in der BRD sehr bekannt und sehr beliebt. Vielleicht ist auch diese Ähnlichkeit zu einer der Hauptpersonen des Stückes von Frischs „Biedermann“ Grund des Erfolgs von „Karols“.
Auf der Bühne
Besetzung
- Der Großvater
- Oliver Batz
- Der Enkel
- André Mettken
- Der Augenarzt
- Rüdiger Clasani
Hinter der Bühne
Das Produktionsteam
- Regieassistenz
- Ute Uffelmann-Marquardt, Andreas Marquardt
- Soufflage
- Andreas Marquardt
- Bühne
- Harald Günther, Oliver Batz und Team
- Kostüme
- Beate Wagner, Susanne Trier, Barbara Kahle
- Maske und Frisuren
- Cathrin Fischbach, Edda Brössel, Meike Archinal, Vanessa Buka, Linda Berghöfer, Tanja Friebertshäuser, Marina Bamberger, Jule Münter, Sonja Scherer
Bilder
Programmheft
Artikel