Im Juli treibt Dracula sein Unwesen auf dem Klosterberg
Es wird schaurig: Für die nächste Produktion des Theatervereins Wetter gibt sich der Fürst der Finsternis höchstpersönlich die Ehre. Dracula, der Urvater aller Vampire, treibt vom 3. bis 5. sowie 10. bis 12. Juli auf dem Klosterberg sein Unwesen.
Unter der Regie von Sabine Kaiser lockt der Graf aus Transsilvanien (Paul Kepper) den jungen Juristen Jonathan Harker (Tim Schmauch) nach Rumänien. Harker soll dem Grafen ein neues Anwesen vermitteln, denn der vornehme Adlige wünscht, in London zu weilen. Während er seinen „Gast“ im Schloss gefangenhält, reist Dracula nach England, um dort seine Blutgier zu stillen. Vor allem über den Freundes- und Verwandtenkreis von Harkers Verlobten Mina (Klara Dietrich) bringt er Unheil. So wird beispielweise Minas Freundin Lucy (Nele Specht) durch seinen Biss selbst zur Vampirin. Unter der Führung des Wissenschaftlers Dr. Abraham Van Helsing (Jörg Sauerwald) verfolgt eine Gruppe den Blutsauger zurück nach Transsilvanien, um ihn zu stoppen.

Die Inszenierung von Sabine Kaiser besteht nicht nur aus Schauspiel: Es wird auch gesungen und getanzt. So basiert das Bühnenstück zwar auf der Fassung von Bernd Klaus Jerofke, doch die Regisseurin hat es um zahlreiche Elemente ergänzt. Um es an die Möglichkeiten des Vereins und der Mitwirkenden anzupassen, hat sie zum Beispiel Rollen herausgestrichen und deren Text auf andere Spieler übertragen.
Der Verein bringt das Stück als Freilichtproduktion auf die Bühne, die vor der Alten Schule entstehen wird. Dementsprechend aufwändig wird das Bühnenbild sein, das Oliver Batz und Sammy Günther mit ihrem Team Bühnenbau realisieren.
Für entsprechende Stimmung und Effekte wird auch gesorgt: Technik und Beleuchtung übernehmen Stefan Orth, Louis Gleisner, Bernd Schmidt und Alexander Reitz. Musik, Pyrotechnik und Nebel sorgen für die passende Untermalung der Szenen.

Nicht weniger umfangreich ist die Ausstattung der rund 40 Darsteller, die teilweise in zwei oder drei Rollen schlüpfen. Hinzu kommen die Tänzerinnen und Tänzer, die als Untote über die Bühne tanzen. Mehr als 70 Kostüme haben Beate Wagner und Susi Trier vom Fundus-Team bereits an die Mitwirkenden ausgegeben und Fehlendes selbst genäht.
So müssen sich die Mehrfach-Besetzten hinter der Bühne nicht nur zügig umziehen, sondern zum Teil zwei- bis dreimal umgeschminkt beziehungsweise frisiert werden. Das erfordert eine fein aufeinander abgestimmte Organisation.

Wer Blut geleckt hat und gern tatkräftig bei der aktuellen Produktion mitwirken möchte, hat dazu noch Möglichkeit: Das Team Maske (Schminken und Frisuren) sucht helfende Hände. Vorkenntnisse sind nicht nötig, Neulinge werden entsprechend angelernt. Interessierte melden sich bei Daniela Schmauch, 0171-3438434.










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